SEHENSWERTES

 

Sterzing

Sterzing, der Hauptort des Wipptales, ist eine mittelalterliche Fuggerstadt. Diese kleine Alpenstadt, einst Herberge für Kaiser und Könige, ist heute ein kleines Juwel, reich an kunsthistorischen Kostbarkeiten, u.a. der berühmte Multscher Altar. Sterzing verbirgt, zwischen herrlichen Häuserfassaden, eine vielseitige Einkaufsstraße mit eleganten Geschäften.

Die Stadt wirkt auf den ersten Blick winzig, dennoch ist sie bedeutender politischer, wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt des oberen Eisacktales.

Sterzings Vergangenheit ist von seiner günstigen Lage an der Nord-Süd-Route über den Brenner geprägt und war vor allem im Römischen Reich (Vipitenum), aber auch im Mittelalter ein blühendes Handelsstädtchen.

Ein Ausflug nach Sterzing ist immer lohnenswert!

Unsere Tipps
  • Nepomukstatue und Pfarrkirche
  • Spitalkirche
  • Das spätgotische Rathaus
  • Zwölferturm (Wahrzeichen von Sterzing)
  • Multschermuesum

Brixen

Brixen, im weiten Talkessel am Zusammenfluss von Eisack und Rienz gelegen, ist mit ihren über 1100 Jahren die älteste Stadt im Tiroler Raum.

Heute ist sie der Hauptort des Eisacktals und somit auch dessen kulturelles und wirtschaftliches Zentrum. Auch heute noch ist das Erscheinungsbild der Stadt geprägt durch die lange und wechselvolle Geschichte.

Von ihr zeugen die vielen Kunstschätze der Stadt, die alten malerischen Gassen, die alten Stadttore, die Laubengänge und Brücken. Besondere Bedeutung kommt dem kirchlichen Bezirk der Stadt zu. Die verschiedenen sakralen Bauten gehören zu den wichtigsten Kunstdenkmälern Tirols. Vor allem der Dom und der Kreuzgang aber auch zahlreiche Kirchen und Kapellen in der Umgebung der Stadt, besonders das Kloster Neustift, sind künsterisch wertvoll.

Alleen und Parks säumen die Altstadt und laden zum Ausruhen und Verweilen ein, rundherum bestimmen Obstgärten und Weinberge die Landschaftsarchitektur. Überragt wird die Stadt vom Brixner "Hausberg", der Plose.

Brixen hat ein großes Herz für seine Gäste und Bürger.

Unsere Tipps
  • Brixner Dom und Kreuzgang
  • Altstadt/Laubengasse
  • Sonnentor
  • Hofburg und das Diözesanmuseum
  • Herrengarten
  • Stadtteil "Stufels"
  • Krippenmuseum

Klausen

Kein geringerer als Albrecht Dürer war 1494 schon in das Städtchen Klausen verliebt und hat seine Eindrücke im Stich "Das große Glück" festgehalten. Seither hat Klausen viele Künstler und Dichter in seinen Bann gezogen, wurde abgebildet und besungen.

Auch die schwärmerische Verehrung des Minnesängers Walther von der Vogelweide, dessen Geburtsort man im benachbarten Lajener Ried vermutete, brachte Ende des 19. Jahrhunderts zahlreiche Gelehrte und Künstler nach Klausen.

Der Name Klausen sagt alles: Wie in einer Klause, einem Engpass, liegt die kleinste der drei Eisacktaler Städte im engen Tal. Schmal und aneinandergedrängt stehen die Bürgerhäuser und Gasthöfe, an der einzigen Straße des Städtchens, durch die vormals der gesamte Brennerverkehr führte. Die Bedeutung Klausens ist eng mit dem Bischofssitz verbunden, der sich bis etwa zum Jahr 990 auf dem Säbener Felsen oberhalb der Stadt befand, wo heute noch ein Kloster steht.

Unsere Tipps
  • Die mittelalterliche Altstadt und die Apostelkirche
  • Kapuzinergarten
  • Kloster Säben, die "Akropolis Tirols"
  • Loretokirche und Museum mit dem berühmten Loretoschatz
  • Burg Branzoll

Bozen

Bozen, die Landeshauptstadt und das unbestrittene kulturelle, wirtschaftliche und politische Zentrum Südtirols, liegt in einem weiten Talbecken, in dem sich die Flüsse Etsch, Eisack und Talfer vereinigen. Umgeben ist die Stadt von Bergen, die Schutz vor den kalten Winden aus dem Norden bieten. Im Süden öffnet sich der Talkessel ins breite Etschtal und lässt die mediterrane Luft ungehindert in die Stadt fließen.

An den sonnigen Berghängen rundherum hat das Zusammenspiel von mediterraner Milde und alpiner Felsgewalt eine Flora von unglaublichem Reichtum entstehen lassen...

Gegründet wurde die Stadt in der Zeit des Römischen Reiches und war damals ein wichtiges Handelszentrum des Imperiums. Heute ist sie eine prosperierende Großstadt mit ca. 100.000 Einwohnern, die zu 72% der italienischen Sprachgruppe angehören. Bozen ist belebte Globalisierung. Deutsch und italienisch wurden hier von jeher gesprochen, englisch kommt selbstverständlich dazu. Das schafft neue Kulturwelten. Bozen ist eben europäisch.

Über Jahrhunderte hinweg war Bozen die Stadt, durch die jeder Künstler hindurch musste, wenn er nach Italien reiste oder von Italien den Norden erobern wollte. Der rege Austausch hat das Geistesleben geprägt.

Unsere Tipps
  • Waltherplatz und Dom
  • Altstadt/Lauben
  • Obstmarkt
  • Dominikanerkloster und Kreuzgang
  • Siegesdenkmal am Siegesplatz
  • Benediktiner Abtei
  • Naturmuseum Südtirol
  • Stadtmuseum
  • Archäologiemuseum Südtirol ("Ötzi-Museum")
  • Messner Mountain Museum in Firmian
  • Museion – Museum für moderne und zeitgenössische Kunst
  • Schloss Runkelstein mit seinen berühmten Fresken
  • Schloss Maretsch

Bruneck

Im Pustertal ist Bruneck ohne jede Konkurrenz. Kein Wunder, denn die Kapitale der Region ist der einzige Pusterer Ort, der die Stadtrechte besitzt. Ungehindert breitet sich die viertgrößte Stadt Südtirols im weiten Talbecken aus. Doch das war nicht immer so. Bruneck ist vergleichsweise jung. Die Gründung erfolgte zielgerichtet und planmäßig. Um das Jahr 1250 ließ der Brixener Bischof Bruno die stark befestigte Stadt und Burg im Pustertal errichten, um ein Gegengewicht zur weltlichen Macht der Tiroler Fürsten im nahen St. Lorenzen zu schaffen. Später entwickelte sich Bruneck zu einer aufstrebenden bürgerlichen Stadt, zumal auch der bedeutende Lorenzi-Markt hierher verlegt wurde.

Das malerische Bruneck ist heute Herz und Seele des grünen Pustertales, nicht nur dank seiner zentralen Lage. Nach Süden hin zieht sich das Gadertal in die Bergwelt der Dolomiten, nach Norden mündet das Ahrntal in die Gletscherwelt der Zillertaler Alpen. Sein mittelalterliches Flair hat Bruneck bis heute erhalten, auch wenn es inzwischen zum modernen, wirtschaftlichen und kulturellen Mittelpunkt des Pustertales geworden ist.

Unsere Tipps
  • Ursulinentor und Ursulinenkirche
  • Rainkirche
  • Ragener Tor
  • Volkskundemuseum Dietenheim

Meran

Meran, die Perle Südtirols, ist ein weltbekannter Kurort und liegt auf 324 m Meereshöhe in einem schön gelegenen Talkessel, in den der Vinschgau, das Etsch- und das Passeiertal einmünden.

Von den Gebirgsketten gegen die rauhen Nordwinde geschützt, hat Meran ein überaus mildes Klima. Diese klimatischen Bedingungen ermöglichen das Wachstum einer Vielzahl von mediterranen und subtropischen Pflanzen wie Kakteen und Zypressen in den großzügig angelegten Meraner Parkanlagen.

Rein statistisch hat Meran das Glück, fast dreihundert sonnige Tage im Jahr zu verbuchen; hinzu kommt die milde Meraner Luft, die schon für den lungenkranken Franz Kafka in den ersten zwei Jahrzehnten dieses Jahrhunderts ein Labsal war.

Die mittelalterliche Stadtkern Merans hatte sich bis zur Mitte des letzten Jahrhunderts erhalten. Als man aus Meran einen Weltkurort machte, wurde der Stadtkern jedoch wesentlich verändert. Dennoch kann man auch heute noch viele Spuren der alten Hauptstadt Tirols wiederfinden.

Unsere Tipps
  • Kurpromenade
  • Stadttheater
  • Kornplatz und Laubengasse
  • Stadtpfarrkirche St. Nikolaus
  • Passeirer Tor
  • Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff
  • Pferderennplatz
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